Welche Dateiformate gibt es bei Videodateien?

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Bei der Erstellung Deines Online Kurses wirst Du früher oder später auf verschiedene Dateiformate bei Videodateien aufmerksam werden. Im Folgenden werden die verschiedenen Dateiformate kurz vorgestellt. Finde jetzt heraus, was die jeweiligen Vor- und Nachteile sind.
Dateiformate Videodateien
Welche Dateiformate gibt es bei Videodateien? :

MPEG-1 (.mpg / .mpeg)

MPEG ist die Abkürzung für Motion Picture Expert Group. Der Standard dieses Formates entspricht der Zeit, als Videos noch auf Video-CD gespeichert wurden. Wie sich vermuten lässt, kann dieses Dateiformat nicht mit modernen Alternativen mithalten. Dafür können jedoch die meisten Geräte MPEG-1 abspielen.

MPEG-2 (.mpg / .mpeg / .vob/ .m2p / .ts)

Nach MPEG-1 folgt die weiterentwickelte Version MPEG-2. Als DVD’s noch modern waren, war dieses Format sehr aktuell. Auch hier ist der Vorteil, dass viele Geräte in der Lage sind, dieses Format abzuspielen. Jedoch geht MPEG-2 mit einer niedrigen Videokompression einher. Die Videokompression dient zur Reduzierung der Datenrate, um das Video besser speichern und übertragen zu können. Im Vergleich zu modernen Formaten ist die Dateigröße von MPEG-2 um einiges größer.

MPEG-4 (.mp4)

Nach MPEG-2 folgt MPEG-4, auch bekannt als MP4-Format. HD-TV und Blu-Ray verwenden dieses Format. Bei Apple Geräten wird dieses Format oft mit der Endung .m4v gespeichert. Die meisten Videos, welche im Internet zu finden sind, sind .mp4 Dateien. Klare Vorteile von .mp4 Dateien sind, dass diese auf hohe HD-Qualität ausgelegt sind und über eine hohe Videokompression verfügen. Für die niedrige Speicherkapazität muss jedoch eine höhere Rechenleistung in Kauf genommen werden.

QuickTime (.mov)

Dieses Format ist für Apple Nutzer interessant, das .mov Format für Schnittprogramme wie Adobe Premiere oder Final Cut entwickelt wurde. Leider wird dieses Format nicht von vielen Geräten unterstützt. Jedoch sind .mov Dateien ein guter Standard für die professionelle Videobearbeitung.

AVI (.avi)

Hinter der Abkürzung AVI steckt der Begriff Audio Video Interleave. Dieses Format kann als Reaktion von Microsoft auf das Apple Format .mov verstanden werden. Viele Geräte können .avi Formate abspielen. Jedoch haben sich .avi Dateien als recht unflexibel erwiesen, weil diese kein Streaming und keine Menüs bzw. Kapitel ermöglichen.

WMV / ASF (.wmf / .asf)

ASF ist sozusagen ein Nachfolger des AVI Formats und mehr unter der Bezeichnung WMV (Windows Media Video) bekannt. Dieses Format ähnelt sehr dem bereits erwähnten .mp4 Format. WMV ist im Gegensatz zu AVI in der Lage, Streaming zu ermöglichen. WMV punktet mit einer guten Kompression und einer hohen Bildqualität, jedoch wird das Format wenig verwendet. 

MKV (.mkv)

Das Matroska Format hat sich bei der Namensgebung von den russischen Matrjoschka Puppen inspirieren lassen, weil sich diese sehr platzsparend ineinander verstauen lassen. Die guten Kompressionsmöglichkeiten gehen mit einer hohen Qualität der Videos, jedoch auch mit geringer Kompatibilität bei vielen Geräten einher. 

FLV / 3GP (.flv / .3gp)

Das .flv Format (Flash Video) wurde von Adobe für Smartphones, Tablets und die Internetnutzung entwickelt. .flv und .3gp Dateien haben den Vorteil, dass diese auf mobilen Geräten mit einer hohen Kompression abspielbar sind. Leider wird dadurch die Video- und Audioqualität verringert.

Fazit 

Es gibt viele verschiedene Dateiformate mit unterschiedlichen Vor- und Nachteilen. Bei der Wahl eines gewünschten Formates sollte sich zuerst die Frage gestellt werden, für welche Zwecke diese geeignet sein sollen. Wie Du die Dateiformate verändern kannst, findest Du hier.

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